Klasse 7 in Freiburg

04.-08.07.2011

 

Nach Freiburg im Breisgau ging unsere Klassenfahrt. Von wirtschaftlicher Bedeutung sind neben Verwaltung und Handel die Herstellung von Maschinen, wissenschaftlichen Geräten, Musikinstrumenten, chemischen Produkten, Papier und Textilien. Der Tourismus ist ebenfalls ein Wirtschaftsfaktor für die Stadt am Fuße des Schwarzwaldes.

 

 

Das Freiburger Münster Unserer Lieben Frau ist eines der schönsten gotischen Kirchengebäude Deutschlands. Den 118 Meter hohen, reich verzierten Westturm krönt ein durchbrochener Steinhelm. Beeindruckend sind die Glasfenster und der Skulpturenschmuck der Turmvorhalle.

Freiburg wurde 1120 von den Zähringern gegründet. Nach deren Aussterben fiel die Stadt 1219 an die Grafen von Urach. 1368 schlossen sich die Bürger der Stadt, nachdem sie sich vom Grafen losgekauft hatten, den Habsburgern an. Die Stadt wurde nacheinander von schwedischen, französischen und bayerischen Truppen belagert. Seit 1821 ist die Stadt Sitz eines Erzbischofs. Ein Bombenangriff im 2. Weltkrieg zerstörte einen großen Teil der Freiburger Altstadt. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 197 000.

Am Montag, den 4.7.2011- nach langer Zugfahrt in Freiburg angekommen -  bezogen wir zunächst mehr oder weniger professionell ;-) unsere Betten in der Jugendherberge, stärkten uns und fuhren abends dann nach Freiburg hinein – Stadtführung stand auf dem Programm.

Ein Mann, der mittelalterlich bekleidet war, führte uns mit einer kleinen Laterne durch die Stadt Freiburg. 

 

Er erzählte uns Geschichten aus der Vergangenheit von Freiburg, sein Lieblingssatz war ,,Folget dem Licht!“. An dem Colombischloss erzählte er uns eine Geschichte über die Familie Colombi, wie sie einer nach dem anderen „hinübergingen“. Am Ende der Führung kamen wir  an einem Friedhof an.
 

Dort erzählte er uns unter anderem eine Geschichte über drei Jugendliche, die nicht an den Teufel glaubten. Sie gingen in der Mitternachtsstunde auf die Mauer des Friedhofs, sie schrieen „Hol uns Teufel!“ Der erste erschrak  als er etwas am Fuß spürte. Der zweite schrie als er einen Schlag an den Fuß bekam. Der dritte hingegen erschrak als er einen heftigen Stoß an die Beine bekam und fiel von der Mauer in ein offenes Grab, so dass sein Herz stehen blieb. Es stellte sich heraus, dass es nur ein herausstehender Ast war- zu spät, der dritte Bursche war tot!

Am Dienstag, den 5.07.2011 waren wir im Hochseilgarten. Nach dem Frühstück trafen wir uns um 8.30 Uhr vor der Jugendherberge. Danach liefen wir gemeinsam an die Bushaltestelle „Römerhof“. Mit dem Bus fuhren wir zur Haltestelle „Maria-Hilf“ und stiegen in die Staßenbahn Richtung Littenweiler ein. Dann nahmen wir den Bus nach Breisach. Nach ca. 45 Minuten Fahrt wurden wir von einer jungen, hübschen Dame an der Bushaltestelle empfangen. Zusammen gingen wir dann zu unserem Endziel. Wir wurden freundlich von zwei Damen namens Jutta und Caroline begrüßt. Als wir uns mit Jutta und Caroline bekannt gemacht hatten, spielten wir gemeinsam ein Aufwärmspiel.

Danach bekamen wir eine kleine Einführung der Sicherheitsgurte. 

 

Nun durften wir uns die Kletterausrüstung anziehen. Wir teilten uns in Gruppen auf. Die Mädchengruppe bewies sich beim Team-Beem in 7 Meter Höhe.
Die Jungs waren derweils auch in 7 Meter Höhe, und durften auf dem Catwalk Model spielen.

Nach einiger Zeit wurde gewechselt. Einige von uns hatten Höhenangst, somit haben die weder den Team-Beem noch den Catwalk vollendet, denn es galt die Regel: „Jeder nach seinen persönlichen Grenzen!“. Danach kam der Höhepunkt „Pirate Crossing“. Zuerst zeigten Sven und Ramón, was sie in 10 Meter Höhe drauf hatten. Sie mussten über ein dünnes Stahlseil balancieren. Als sie beide in der Mitte angekommen waren, mussten sie aneinander vorbei.
Lea und Laura, Monique und Shamima, Nadine und Herr Müller and last but not least Jean-Pierre und Frau Russell. Dieses Element war ein Adrenalinkick J. Als wir das Element vollbracht hatten, so machten wir eine kleine Lunchpause. Danach machten wir ein paar Teamspiele, die wir mit Mühe und Freude super meisterten.

Um 16.00 Uhr bedankten wir uns für den wunderschönen Tag, und traten die Heimreise an.

Am Mittwoch den 6.07.2011 sind wir mit dem Zug nach Breisach zum Floßbauen gefahren. Leider verpassten wir den ersten Zug deswegen kamen wir dort am Bahnhof eine halbe Stunde später an. Am Bahnhof endlich  angekommen, waren dort zwei Betreuer, um uns abzuholen. Wir mussten erst einmal ein Stückchen an den Fluss Möhlin laufen. Als wir dann endlich auf einer großen Wiese waren und die Floßbauteile sahen, konnten wir es kaum erwarten mit dem Bauen anzufangen.

Die Betreuer stellten sich uns vor und teilten uns in Gruppen ein. Gruppe 1) Sven, Monique, Lea, Lukas.K 2) Anna-Lena, Madeleine, Patrick 3) Nadine, Ramon, Laura 4) Shamima, Jose, Jean-Pierre, Antonio. Wir mussten uns einigen, wie wir die Flöße bauen, denn alle 4 Flöße mussten die gleiche Bauart haben. Als erstes mussten wir aus Brettern und Schrauben ein Holzgerüst erstellen. Jede Gruppe hatte die gleichen Bauteile zur Verfügung.

Als die Holzgerüste fertig waren, haben wir mit Seilen vier Fässer unter das Gerüst gebunden. Nun konnten wir Bretter anbauen, um auf dem Floß zu laufen, dies nannte man auch Catwalk.

Jede Gruppe musste sich zu seinem Floß einen Namen und eine passende Geschichte überlegen. Danach wurden immer zwei Flöße mit Spanngurten zusammengebunden, dies nennt man „die Flöße verheiraten“. So wurden aus 4 Flößen zwei.

Unsre Klasse bekam eine kleine  Einführung, wie man die Schwimmwesten anlegt und die Paddel richtig benutzt.

Es mussten alle zusammenhelfen um die Flöße in den Fluss zu tragen.
Als alle Flöße im Wasser waren, konnten wir aufsteigen und den Fluss abwärts paddeln, dies war sehr anstrengend aber den Fluss aufwärts zu paddeln wurde noch anstrengender und uns verließen unsere Kräfte.

Endlich wieder am Ufer angekommen sprangen mache von uns noch in den eiskalten Fluss hinein. Dies durften wir aber nur mit Schwimmwesten machen, aber es machte sehr viel Spaß nach dieser anstrengenden Tat eine Abkühlung zu bekommen.
 

Am Ende des Ausfluges bauten wir die Flöße ab, zogen uns um und gingen zum Zug zurück. Wir fuhren wider zum Hauptbahnhof Freiburg zurück, stiegen in die Straßenbahn fuhren zur Maria-Hilfskirche und stiegen dort in den Bus. Am Römerhof angekommen stiegen wir aus und liefen zur Jugendherberge zurück. Als wir dort angekommen waren, bekamen wir ein leckeres Abendessen.  

Am Donnerstag, den 7.7.2011 unternahmen wir eine Wanderung. Morgens brachen wir gleich nach dem Frühstuck mit Herr Müller und Frau Russell zum Wandern auf. Als erstes liefen wir an der Dreisam stromabwärts hinunter und haben an einem Trimm dich- und Spielplatz Rast gemacht.

 

Obwohl wir noch nicht so lange gelaufen waren, schwitzten wir schon ein wenig, denn die Sonne brannte schon wieder mächtig. Wir marschierten durch Wohngegenden und mussten kurz darauf eine Straße überqueren. Nachdem wir dies getan hatten, liefen wir einen nicht sehr breiten aber auch nicht sehr schmalen Schotterweg hinauf. Der Schotterweg ging nach und nach in schmale Pfade über. Nach einem kurzen aber anstrengenden Marsch liefen wir einen dieser Pfade hinauf der mitten durch eine saftig grüne mit winzigen Blumen übersäte Wiese führte. Von diesem Teil des Pfades konnte man hervorragend auf die Alt- Neustadt Freiburg hinabschauen. Nun konnte man diese Aussicht nicht ewig genießen und wir liefen weiter. Nach und nach stiegen wir die Wiese hinauf und befanden uns nach einiger Anstrengung in einem Wald. Der Wald wurde allerdings durch einen Teerweg geteilt. Auf diesem Teerweg liefen wir ein nicht sehr langes aber auch nicht zu kurzes Stück hinunter in den Wald, dort mussten wir einen Wanderer fragen, ob es jetzt geradeaus oder hinauf ging. Nachdem der Wanderer uns versichert hatte, dass wir noch ein Stück hinauf mussten, gab es wieder Probleme. Wir konnten die einfache Route in Anspruch nehmen die im Zickzack nach oben führte oder die schwierige nehmen, die an einem Stück nach oben führte. Wir entschieden, dass wir uns in zwei Gruppen aufteilen würden und dies machten wir dann auch. Nachdem diese Anstrengung gemeistert war, rasteten wir kurz und liefen dann einen Schotterweg hinab und stiegen einen kleinen Pfad hinauf und da war dann der Schlossturm.

 

Manche von uns legten ihre Rucksäcke gleich ab und rannten den Turm hinauf andere aber machten dies alles gemütlicher und wieder andere wollten erst gar nicht den Turm besteigen. Der Turm war in 476 Metern Höhe und hatte drei Aussichtsplattformen, außerdem verfügte er über 183 Treppenstufen.

Als wir droben auf der vorletzten Aussichtsplattform waren staunten wir nicht schlecht, denn wir konnten auf ganz Freiburg und sogar auf einen Teil Frankreichs schauen.

Wir genossen die schöne Aussicht von oben. Doch dann wurden wir in Aufregung versetzt, denn irgendein komisches Ding flog von der Turmspitze hinab und traf ein Kind am Kopf.

Doch es stellte sich heraus, dass das Ding gar kein gefährliches Flugobjekt war, sondern ein ganz normaler großgewachsener Pilz. Einige von uns zupften den Pilz in Stücke und warfen ihn den Turm hinab und schauten zu, wie die Stücke hinabsegelten.

Als wir wieder unten ankamen  fand Herr Müller eine Eidechse in einem Pfosten des Turmes.

Doch auch dies ging vorbei, denn wir wollten auch noch in die Stadt, um noch ein bisschen zu Shoppen. Wir stiegen den Turm hinab, bewaffneten uns mit unseren Rucksäcken und machten uns im Zickzack auf in die Stadt.

Dort schauten wir in verschiedene Läden. Nach ein paar Stunden gingen wir wieder heim. Ein Teil machte noch Zwischenstopp im Einkaufszentrum.

Nach dem Abendessen spielten wir noch ein Spiel, das war sehr lustig.

 

DER TAG UND DAMIT AUCH UNSERE KLASSENFAHRT GING LANGSAM ZU ENDE ...