Duckomenta

Wir gratulieren der 7. Klasse zum hervorragenden zweiten Platz beim Schulwettbewerb

 

© rem, Foto: Lina Kaluza

 

Das Reiss-Engelhorn-Museum Mannheim lud anlässlich der aktuellen Duckomenta-Ausstellung zu einem Kreativ-Wettbewerb ein. Das Thema der Ausstellung aufgreifend – die Weltgeschichte neu ENTdeckt – erstellte die letztjährige siebte Klasse (zusammen mit der Klassenlehrerin Frau Gramlich) und die Außenklasse der Johannesbergschule (unter Leitung von Frau Deutsch-Sander) eine über fünf Meter lange Collage, welche die erste Autofahrt von Bertha Benz von Mannheim nach Pforzheim darstellte.

Die Schülerinnen und Schüler informierten sich in Kleingruppen selbstständig über die einzelnen Stationen und Sehenswürdigkeiten auf der Strecke, fertigten Skizzen und Vorlagen an, erstellten „ihre“ Stadt und anschließend wurde das Werk zusammengefügt.

Von knapp 50 Einsendungen wählte die Jury des Museums (bestehend aus Bürgermeister Michael Grötsch, Projektleiter Dr. Wilfried Rosendahl, Anke Doepner von der Künstlergruppe interDuck und Bert Siegelmann vom RNF) die Einsendung der Müller-Guttenbrunn-Schule aus und überreichte der Klasse Anfang September im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Mannheim den Preis für den zweiten Platz in der Rubrik „weiterführende Schulen“. Obwohl das Werk ca. 1,20m auf 6m misst, hängt es in der aktuellen Ausstellung des Museums neben den Werken der Berliner Künstlergruppe interduck aus und kann noch bis zum Ende der Ausstellung bewundert werden.

© rem, Foto: Lina Kaluza

 

Die Leimen-Gruppe war nach einem Besuch der Boris Becker-Stadt vor allem von den Gondeln und den Bergen fasziniert. Die Ausläufer des Königsstuhles haben die SchülerInnen als Thron dargestellt.

Die Wiesloch-Gruppe assoziierte mit Wiesloch vor allem die erste Tankstelle (Apotheke) und die psychiatrische Einrichtung (PZN) sowie den öffentlichen Bücherschrank.

Pforzheim blieb vor allem durch das Schmuckmuseum und das Gasometer in Erinnerung. Auch die Barfüßerkirche hinterließ einen bleibenden Eindruck.

In Kleingruppen recherchierten die Schüler noch einmal genauer, fertigten Skizzen, besuchten zum Teil die Städte und fotografierten die Sehenswürdigkeiten, zeichneten Schnäbel und Enten, schossen Fotos und entwickelten kreative Pläne. Zwischen den einzelnen Schaffensphasen fand sich die Klasse immer wieder im Plenum zusammen, um die entwickelten Ideen der Kleingruppen kontrovers zu diskutieren.

Anschließend erstellte jede Gruppe ihre Stadt und die „Hintergrund- und Wege-Gruppe“ fügte diese dann zu einem gemeinsamen Werk zusammen.

Die Gruppen erstellten Fotos von sich (mit Schnäbeln), um sich dann selbst in die Werkausschnitte zu kleben, an denen sie beteiligt waren. Abschließend klebten die Schüler symbolisch für alle „Federn, die wir in diesem Projekt gelassen hatten“1 über das Kunstwerk verteilt Federn auf.

 

Die weißen Federn im Himmel sammelte eine Schülerin extra für unser Werk auf einem nahegelegenen Bauernhof.

Ansprechpartnerinnen in diesem Projekt sind

Franziska Gramlich (Klassenlehrerin Klasse 7): gramlich@mgsmos.de, 06261-12133 und Heike Deutsch-Sander (Klassenlehrerin Außenklasse)

 

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